Als künstlerischer Berater des Projektes konnten die Produzenten Lotfi Mansouri gewinnen. Mansouri, ein Altmeister der Regie und langjähriger Generaldirektor der San Francisco Opera, kehrt mit diesem Projekt nach 50 Jahren wieder nach Zürich, den Ort seiner Anfänge, zurück. Unter ihm arbeitet ein junges Kreativ-Team an der Umsetzung der Inszenierung. Für musikalisch höchste Qualität garantiert der italienische Verdi-Spezialist Edoardo Müller. Er leitet ein hochdotiertes junges Solistenensemble, angeführt von zwei Stars der Klassikszene, der Schweizerin Noëmi Nadelmann und der Amerikanerin Mardi Byers, sowie den Akademischen Chor Zürich und das für seine innovativen Projekte bekannte Sinfonieorchester Camerata Schweiz.
Eine eindrucksvolle Klassik-Show der Superlative feiert in Zürich ihre Welturaufführung. Anlässlich des 200. Geburtstages von Giuseppe Verdi im kommenden Jahr wird vom 13. bis 15. Dezember 2012 mit VIVA VERDI das Jubiläumsjahr im Hallenstadion eingeläutet – mit dabei als Stargäste: Noëmi Nadelmann, eine der erfolgreichsten Solistinnen der Schweiz, und die weltbekannte Amerikanerin Mardi Byers. Mit atemberaubenden Effekten und einer internationalen Top-Besetzung werden Verdis unsterbliche Melodien für ein heutiges Publikum spektakulär in Szene gesetzt.
VIVA VERDI setzt die erfolgreiche Tradition grosser Opern-Produktionen im Hallenstadion fort, die von Freddy Burger Management in den 1990er Jahren copräsentiert wurden (1993 «Carmen», 1995 «Nabucco», 1997 «Aida» und 1999 «Die Zauberflöte»). Zum 200. Geburtstag Verdis stehen nun die Person des Komponisten und seine populärsten Melodien im Mittelpunkt der Show. Verdis Musik spricht in einer fast unheimlich direkten und zeitlosen Art von menschlichen Leidenschaften, von überschäumender Lebensfreude, Hoffnung, Glück und Liebe, Verzweiflung, Angst und Hass. Für VIVA VERDI wurden die bekanntesten und leidenschaftlichsten Stücke aus seinen Opern ausgewählt. Das Publikum erlebt keine herkömmliche Geschichte, sondern wird auf eine emotionale Reise durch Zeit und Raum mitgenommen. Es erklingen Sinfonien, Arien, Ensembles und Chöre aus «Nabucco», «La Traviata», «Rigoletto», «Don Carlo», «Il Trovatore», «La forza del destino», «Aida», «Falstaff» und dem Requiem.
So wie die Opern zu Verdis Zeiten gesellschaftliche Grossereignisse mit einer ungeheuren Breitenwirkung waren und mit der damals modernsten Bühnenmaschinerie realisiert wurden, wird VIVA VERDI mit den qualitativ besten technischen Mitteln für ein breites Publikum von heute inszeniert.