Als würdiger Sohn seines Vaters (dem bedeutenden kubanischen Komponisten Bebo Valdés) wird Chucho vom Jazz Magazine als "der kompletteste Pianist auf der Welt" bezeichnet. Seit jeher gibt er einer astreinen Latin-Jazz Fusion den Vorzug. Als Gründer der Gruppen Orquesta Cubana und der mythischen Irakere mit Arturo Sandoval, später als Solokünstler oder mit The Afro-Cuban Messengers hat er die Grenzen des Jazz mit Rockelementen sowie klassischen, afrokubanischen und karibischen Klängen erweitert. 31 Alben und 7 Grammy Awards später arbeitet er 2007 mit Charles Aznavour beim Album "Colore ma vie " zusammen.
Grammy-Gewinner und Ehrenbürger
Chucho Valdés entstammt einer kubanischen Pianistenfamilie und begann selber im zarten Alter von drei
Jahren zu spielen. Er ist einer der bekanntesten kubanischen Jazzmusiker und
unterrichtet an etlichen Musikschulen in Kuba und den USA. 31 Alben hat Chucho Valdés
bisher veröffentlicht, von denen fünf mit Grammy-Awards ausgezeichnet wurden.
Mittlerweile ist er Ehrenbürger von Ponce (Puerto Rico) und den US-amerikanischen
Städten Los Angeles, San Francisco, New Orleans und Madison.