Gardi Hutter (* 5. März 1953 in Altstätten SG) ist eine Schweizer Schauspielerin und Autorin und vor allem Clown-Komödiantin mit eigenen Kleinkunst-Programmen, zumeist abseits von Zirkus-Manegen. Sie gilt mittlerweile international als das weibliche Vorbild für das Clowntheater.
Leben
Als 21-Jährige absolvierte sie eine dreijährige klassische Schauspiel- und Theaterpädagogik-Ausbildung an der Schauspiel-Akademie Zürich, arbeitete ein Jahr in beiden Berufen und fühlte sich damit so doch nicht wohl. Danach machte sie eine dreijährigen Clownsgesellenzeit in Italien mit Mario Gonzales, Pantalone des Théatre du Soleil, Nani Colombaioni von I Colombaioni, bekannt durch Fellini Film I Clowns und Ferruccio Cainero vom Teatro Ingenuo.
Ab den 1980ern eroberte sie sich ein eigenes Publikum auf Kleinkunst-Bühnen in der Schweiz und den Nachbarländern. Neben Deutsch und Englisch spricht sie Italienisch und Französisch. Da sie mit ihrem Clown-Theater nicht auf sprachliche Vermittlung angewiesen ist, kam es zu Liveauftritten und Fernsehaufzeichnungen in rund dreizehn Ländern, darunter in Osteuropa, Süd- und Nordamerika.
Für die nationale „700-Jahr-Feier“ spielte sie 1991 als Reinemach-Clownin im Nationalratssaal des Schweizer Parlaments die Hofnärrin. Beim Festspiel 700 Jahre Altstätten in ihrer Heimatstadt 1998 war sie Co-Autorin. In der Spielzeit Winter 1997/98 übernahm sie auch mal eine Darsteller-Rolle im Stadttheater, etwa in der Inszenierung „Romulus der Grosse“ im Schauspielhaus Zürich. Wenn sie nicht gerade auf Tournee ist, geht sie ihren Mutterpflichten nach, schreibt selber Kinderbücher, pflegt Medienkontakte und probt neue Ideen und Sketches für das nächste Solo-Programm.
Gardi Hutter trat mit ihren Programmen schon verschiedentlich am Arosa Humor-Festival auf, so auch 2011 bei dessen 20. Ausgabe.
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