Weltkultur - mitreißend und authentisch
Weil sie selbst aus Indien heraus entwickelt wurde, wird die Show zum authentischen Erlebnis
einer jahrtausendealten Weltkultur. Aus der Begegnung mit ihren Mythen und Ritualen,
mit Tänzen und mystischer Akrobatik ist ein Gesamtkunstwerk entstanden, in dem man dem
indischen Subkontinent erstmals so hautnah begegnen kann, dass man als Zuschauer
glaubt, selbst Teil der Inszenierung, Gast eines Maharadschas zu sein.
Eine neue Dimension des Entertainments
INDIA ist eine neue Dimension modernen Entertainments. Anders als bei früheren Erfolgsshows wird das Fremdartige nicht mehr nur vorgestellt
und dargeboten, sondern als Live-Erlebnis inszeniert. Einigen der weltweit besten
Showgestaltern gelingt hier, was noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre: Mit
Hilfe modernster Bühnentechnik verwandeln sie transportable Zelte, das riesige Chapiteau,
in die perfekte Illusion einer Palastlandschaft, in der die indische Kultur gegenwärtiger denn
je anmutet. Kulturelle Authentizität einerseits und die Inszenierung als modernes Entertainment
andererseits verbinden sich zu einem Showerlebnis für alle.
Die Wunder der Zeltpaläste
Die Pracht der indischen Paläste ist sprichwörtlich. Ihre märchenhaft verspielte Schönheit,
die der Phantasie Flügel verleiht, haben Dichter und Reisende beschrieben. Jetzt kann man
sie auch in Europa erleben.
Schon von außen lassen die Zeltpaläste von INDIA Wunderbares erahnen; innen erheben
sie jeden Besucher zum Gast eines Maharadschas. Wie an deren Höfen kann er durch die
Räume wandeln, in verschwiegenen Nischen, auf bunten Diwanen und Möbeln aus edlen
Hölzern ausruhen. Aber auch ein belebter Basar ist zu besuchen, bevor das große Spektakel
im hohen Chapiteau beginnt. Stillere, intime Räume prägen den Gesamteindruck dieser Palastlandschaft
ebenso wie die großen repräsentativen Bereiche, deren prächtige Ausstattung
an die Empfangssäle der Großmogule erinnert. Kulturgeschichte ist sinnenfroh zu erleben.
Schon die Namen der durch labyrinthartige Gänge verbundenen Zelte – Sky Garden, Bengal
Door, Banyan Lodge, Hymalayan Court, White Elephant, Emerald Room, Maharaja Theatre
– mögen zum Träumen einladen und stehen für Empfänge und Bewirtungen bereit; hier wird
jede Feier unvergesslich. Einzeln oder kombiniert können die Bereiche reserviert werden,
einschließlich eines Caterings entsprechend den individuellen Wünschen.
Maharadscha im Dienste der Kultur
Gaj Singh II., der Maharadscha von Jodhpur, hat sich große Verdienste um den Erhalt, die
Pflege und das Fortleben der indischen Kultur erworben.
Nicht nur als Schirmherr unterschiedlichster Bildungsprojekte oder als Vorsitzender des
Fonds zur Erhaltung der indischen Kunst und Kultur verstand er es immer wieder, kulturpolitische
Zeichen zu setzen. Auch als Erbe einer der ältesten und reichsten Herrscherdynastien
des Landes hat er sich beispielgebend engagiert. Eines der großen Kulturdenkmale Indiens,
die Festungsanlage Meherangarh, von seinen Vorfahren im 17. Jahrhundert erbaut, wurde
von ihm zu einem international anerkannten Museum umgestaltet. Sogar große Teile des
neuen Palastes, den sein Vater in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts erbauen
ließ, um der hungernden Bevölkerung in einer Dürreperiode Arbeit zu geben, hat der Maharadscha
öffentlicher Nutzung erschlossen - als Hotel und als ein Museum, in dem indische
Kunst und anspruchsvolles Kunsthandwerk zu sehen sind.
Mit der Anlehnung an das damals moderne Art déco, mit dem eigenen Theater, dem weitläufigen
Park und mit dem unterirdischen Krankenhaus vermittelt die Palastanlage einen lebendigen
Eindruck vom repräsentativen Anspruch der Maharadschas sowie von dem sozialen
Engagement, das für Gaj Singh II. zu einem wesentlichen Lebensinhalt geworden ist. Das
sichert ihm noch immer hohes Ansehen und eine große öffentliche Autorität.
Mit bürgerlichem Selbstverständnis führt der in England erzogene und ausgebildete Fürst
heute das Haus Rathore, zu dessen Oberhaupt er bereits 1952 als Vierjähriger, nach dem
frühen Tod seines Vaters, berufen wurde.
Große Feste, wie sie die Maharadschas früher an ihren Höfen gaben, werden jetzt öffentlich
gefeiert – mit Artisten und Künstlern, wie sie Europa erstmals bei der Show INDIA sehen
wird, für die Gaj Singh II. die Schirmherrschaft übernommen hat.
Die Meister phantastischer Verzauberung
Pascal Jacob weiß alles über den Zirkus. Jedes „Zirkuskind“ der Welt kennt seinen Namen.
In zahllosen Artikeln und in mehr als 20 Büchern hat er erforscht und beschrieben, was immer
mit dem Zirkus zu tun hat. Die Kraft dafür bezieht der leidenschaftliche Theatermann
aus der praktischen Arbeit. Unter seiner Mitwirkung sind weltweit Theateraufführungen,
Opern und Shows entstanden. Bei INDIA liegen die Konzeptentwicklung und die künstlerische
Gesamtleitung in seinen Händen.
Keith Levenson ist ein musikalischer Grenzgänger, mit Rock und Pop ebenso vertraut wie
mit der symphonischen Musik oder dem Broadway-Musical. Erfolgreich dirigiert, arrangiert
und komponiert er sowohl für Theater- und Konzertbühnen als auch fürs Fernsehen. Beteiligt
war er unter anderem an Welterfolgen wie 'Jesus Christ Superstar', 'Peter Pan', 'Evita' oder
'Camelot'. Aber auch mit The Who und Nigel Kennedy hat er zusammengearbeitet. Bei
INDIA konnte er für das Arrangement und die musikalische Leitung gewonnen werden.
Brian Burke zählt international zu den erfahrensten und kreativsten Show-Regisseuren.
Längste legendär geworden ist die Las Vegas-Inszenierung 'Le Rêve'. Viele Stars vertrauten
und vertrauen auf sein Können, etwa Elton John, Céline Dion, Bette Milder, Larry King oder
Jerry Lewis, deren Shows Brian Burke veranstaltet und geleitete hat. Als Regisseur konnte
er in den letzten beiden Jahren allein in Tokio vier Shows herausbringen – 'Voyage', 'Oiran',
'Migicarade' und 'Treasure'. Jetzt wird er bei INDIA Regie führen.
Ray Leeper genießt Anerkennung als einer der Choreografen, die noch auf allen Gebieten
des Tanzes kreativ sind. Für die großen Dance Conventions arbeitet er ebenso wie für Film
und Fernsehen, für die Werbung oder fürs Theater und einzelne Musiker, darunter Namen
wie die von Elton John oder Cher. Prägend wurden seine Dynamik und der innovative Stil
außerdem für die Werbung von Pepsi, Levi’s und anderer großer Marken. Zusammen mit
dem Inder Shiamak Davar hat er die Choreografie von INDIA übernommen.
Shiamak Davar ist heute der bekannteste Choreograf und Tanzkünstler Indiens. Im Fernsehen
des Landes hat er seine eigene Sendung. Doch auch in Amerika, Kanada oder Australien
genießt er außergewöhnliche Popularität, nicht zuletzt wegen seines tanzpädagogischen
Engagements. Damit und mit seinem 1992 gegründeten Institut wurde Tanz in Indien wieder
zu einer Massenbewegung. In seiner choreograpfischen Arbeit verbindet er traditionell indische
Ausdruckformen mit westlichen Einflüssen. So entstand, international beachtet,
'Shiamak’s Indo-Jazz Dance Movement' – auch ein Impuls für die Show INDIA, die Shiamak
gemeinsam mit Ray Leeper choreografiert.