Where Legends are born
Das Montreux Jazz Festival findet jeden Sommer zwei Wochen lang in der Schweiz am Genfer See statt. Das Festival wurde im Jahr 1967 von Claude Nobs erstellt. Es ist im Laufe der Zeit zu einem unverzichtbaren Ereignis geworden und wurde zur Quelle fantastischer Geschichten und legendärer Auftritte.
Rund 250.000 Zuschauer besuchen jedes Jahr das Festival und geniessen die atemberaubende Lage, die Konzerte mit ihrer berühmten Akustik und die zahlreichen kostenlosen Bühnen. Mit seiner ambitionierten Programmauswahl, seiner musikalischen Vielfalt und der Qualität seiner Gastgeber bietet das Montreux Jazz Festival Musikern und Publikum ein besonderes Erlebnis.
In Montreux, die Nähe zwischen den grössten Künstlern und ihrem Publikum fördert das Auftreten seltener Momente. So haben Nina Simone, Miles Davis, Aretha Franklin, Marvin Gaye, Leonard Cohen und David Bowie in Montreux historische Leistungen erbracht. Deep Purple und Prince haben in ihren Songs sogar dazu beigetragen, die Legende der Orte zu schreiben, während David Bowie und Freddie Mercury in der Region lebten und hier Alben aufnahmen.
Jazz und Blues sind zwar die Wurzeln der Veranstaltung, doch auch andere Musikstile haben hier schnell ihren eigenen Platz gefunden. In jüngerer Zeit haben Muse, Radiohead, Kendrick Lamar, Pharrell Williams, Ed Sheeran, Alicia Keys, Adele, Lady Gaga, Tyler The Creator und Rita Ora in Montreux gespielt und die Legenden geehrt, die ihnen vorausgegangen sind.
Von Anfang an zeichnet das Festival als Visionär alle seine Konzerte minutiös auf. Diese einzigartige Sammlung audiovisueller Archive mit über 11.000 Stunden Live-Musik wurde heute in das UNESCO-Weltregister «Memory of the World» aufgenommen. Laut Quincy Jones ist diese Sammlung «das bedeutendste Zeugnis der Musikgeschichte, das Jazz, Blues und Rock umfasst».