Heretoir stand schon immer für pure Emotionen. Der Schmerz des modernen Lebens – vertont.
Mit ihrem vierten Album „Solastalgia“ dringen die deutschen Meister des Post-Metal bis in ihr Innerstes vor und liefern das persönlichste und dennoch zugänglichste Album ihrer bisherigen Karriere ab. „Solastalgia“ beschreibt die Trauer über den Verlust der Natur, und schon die blosse Existenz eines solchen Begriffs macht unsere Entfremdung von diesem Planeten auf schonungslose Weise deutlich. Während sich einige Songs des Albums mit Umweltfragen befassen, konzentrieren sich andere auf persönliche Gefühle und die Herausforderungen der menschlichen Existenz in einer sich rasant verändernden Welt. Und doch erweist sich die verzweifelte Schönheit von „Solastalgia“ als eine unerwartete Quelle des Trostes.
Heretoir tourten bereits durch Europa, Asien und Lateinamerika und spielten an der Seite von Acts wie Alcest, Killswitch Engage oder Kalmah. Mit ihrem neuen Album gehen sie nun auf Headliner-Tour. Nachdem sie auf „Nightsphere“ ihre dunkle und düstere Seite erkundet haben, schlägt ihr Stil nun eine etwas andere Richtung ein: Die Songs von „Solastalgia“ decken ein breites Spektrum ab, von Modern Metal über Black Metal und Post-Rock bis hin zu Screamo. Wie auch immer man es nennen mag: Im Kern ist dies pure Melancholie und ein Funken Hoffnung in völliger Dunkelheit.