Nothing But Thieves haben sich nie lange am selben Ort aufgehalten. Seit ihrer Gründung in Southend-on-Sea bewegt sich die Band zwischen Alternative Rock, grossen Refrains und Songs, die unter der Oberfläche ständig arbeiten. Conor Masons Stimme bleibt dabei der Fixpunkt: hoch, verletzlich, präzis. Daneben steht eine Band, die ihre Songs eng führt, aber ihnen immer genug Luft lässt.
Die Tour gehört zum fünften Album «Stray Dogs», das am 25. September 2026 erscheint. Nach dem Nummer-1-Album «Dead Club City» sucht die Band nicht den nächsten Effekt, sondern den Kern: Was bleibt echt, wenn eine Rockband von Clubs in Arenen wächst? «Evolution» gibt darauf eine erste Antwort. Der Song klingt direkter, rauer und gemeinschaftlicher als vieles aus der letzten Phase.
Live treffen bei Nothing But Thieves Genauigkeit und Unruhe aufeinander. Songs wie «Amsterdam», «Sorry», «Impossible», «Overcome» oder «Welcome to the DCC» zeigen, wie breit diese Band inzwischen aufgestellt ist. Die «The Stray Dogs World Tour» dürfte deshalb kein reines Best-of werden, sondern ein Abend zwischen neuen Songs, Fan-Favoriten und jenem Wechselspiel aus Kontrolle und Ausbruch, in dem Nothing But Thieves besonders stark sind.
Von «Amsterdam» und «Sorry» über «Impossible» bis zu «Overcome», «Welcome to the DCC» und «Evolution». Zwischen Alternative Rock, Popmomenten und dunkleren Zwischentönen zeigt sich, warum diese Band seit Jahren in Bewegung bleibt.