Produzent, Musiker, Arrangeur und Sänger – all dies vereint in einem einzigen Namen: Amarfis. Amarfis zählt zu den bedeutendsten Exponenten des neuen Merengue-Stils, dem «Merengue de la Calle» - Merengue der Strasse.
Hinter Amarfis steckt ein blühender Künstler mit einem hervorstechenden Talent und einem Gespür für neue Trends. Ursprünglich stammt der Merengue-König aus Sabana Grande de Boyà, in der Dominikanischen Republik. Aufgewachsen ist er in den Vereinigten Staaten, genauer in New York, wo er noch heute lebt. Seinen Instinkt für moderne Musiktrends hat er während seines Musikstudiums am University City College entwickelt. Es kommt daher nicht von ungefähr, dass der aktuell im Trend liegende Merengue-Stil, der «Merengue de la Calle» Amarfis’ Unterschrift trägt. Ein Stil, stark geprägt von lebenskräftigen afro-karibischen Rhythmen und der Kombination aussergewöhnlicher Instrumente, wie das Baritonsaxophon, die Campana und die Timbales.
Die wohl charakteristischsten Elemente Amarfis’ Musik sind zum Einen das Wechselspiel zwischen Mambo und Swing, zum Anderen die schnellen und elektrisierenden Rhythmen. Aber auch die Liedtexte zeugen von Originalität und Qualität; sie handeln von der Liebe und dem Leben, so zum Beispiel der bekannte «Lamento Boliviano» aus dem Album «On my Own» (2005) oder «El ultimo Beso» aus dem aktuellen Album «On Fire».
Vor der Gründung seines eigenen Orchesters, der «Banda de Attakke», wirkte Amarfis als Sänger in der «Banda Soverbia» von Ricky Castro mit. Aus dieser Zeit stammt der noch heute gern gehörte Gefühlssong «Después de ti».
Das Label Sonolux, ein Tochterlabel von Sony Music, wurde gegen Ende der 1990er Jahre auf den Latin-Meister aufmerksam. Amarfis und sein Orchester erhielten die einmalige Gelegenheit, ein Album zu produzieren: «Amarfis y la Banda de Atakke». Ein vielversprechendes Werk, welches die beiden Hit-Titel «Los grilleros» und «Hay un liqueo» hervorbrachte.
Von hier an wurde Amarfis stets populärer. Besonders in Lateinamerika und in den Vereinigten Staaten stiess seine Musik auf Resonanz. Aber auch in Europa vermochte der Dominikaner immer mehr die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich zu lenken. Wiederholt stand er an diversen World Music Festivals in Europa auf der Bühne.
Dieser Erfolg brachte ihn dazu, ein zweites Album zu produzieren: «Caeme atrás». Eine CD, die mit den Merengue Klassikern «Mi chelito», «Caeme atras», «Si te pudiera mentir» glänzt.
Mit den Folgealben «La revolución del mambo» und «Chilin» konnte sich Amarfis in der Latin-Szene definitiv etablieren. Die beiden Produktionen brachten ihn an die Spitze der Hitlisten angesagter Radiostationen in der Dominikanischen Republik, Puerto Ricos, den Vereinigten Staaten und in Europa. Besonders beliebt waren – und sind noch heute – die Liedtitel: «El bacalao», «El arenque», «El concón», «Spanish Girl», «Chilin» und «Pariguayo».
2005 produzierte Amarfis seine erste CD («On my own») unter dem selbst gegründeten Label: Amarfica Records. Und auch diese CD fand reissenden Absatz. Titel wie «Lamento Boliviano», «La Langosta» und «Amor Amar» gehören mittlerweile zum Repertoire eines jeden Latin-Djs. «Lamento Boliviano» bescherte Amarfis vergangenes Jahr zudem den prestigeträchtigen Billboard Latin Music Award* in der Kategorie «Tema Tropical Airplay del Año – Nueva Generacíon».
Und soeben ist das letzte Werk «On Fire» (En fuego) erschienen. Hitverdächtig scheint daraus der Liedtitel «El ultimo beso» zu sein.
Amarfis – ein charismatischer Musiker: Mit seinem Look, seinem Sexappeal und der Art, wie er seine Songs darstellt, macht er aus jedem Konzert eine unvergessliche Bühnenshow. Eine einmalige Performance, die besonders beim weiblichen Publikum gut ankommt.