Baloise Session 2026 – Die Magie unterschiedlicher Musik-Welten entdecken
Power-Pop mit Mark Forster, Kamrad und Lo & Leduc. Die Disco-Legenden Nile Rodgers & Chic, einmal mit Rick Astley, einmal mit Natasha Bedingfield. Zeitlose Chanson-Poesie mit Stephan Eicher und Imany. Neo-Soul-Magie mit Erykah Badu und Max Herre & Joy Denalane. Zwei der berührendsten Stimmen der Gegenwart: Calum Scott und Tori Kelly. Emotionale Songwriting-Kraft mit James Arthur und den Nicotine Dolls. Blues von Joe Bonamassa und Americana von Brandy Clark. Indie-Pop von Picture This und Folk-Intimität von Amistat: Die Baloise Session 2026 vereint vom 16. Oktober bis 4. November in der Event Halle der Messe Basel zehn Konzertabende, die die ganze Palette musikalischer Vielfalt zeigen.
18 Acts, Legenden neben Newcomern, Groove neben Gänsehaut – das Programm der 41. Baloise Session schlägt Bögen zwischen Generationen, Genres und Kulturen. Amerikanische Roots treffen auf europäische Klangwelten, grosse Hitmacher auf eine neue Künstlergeneration. Die intime Clubtischatmosphäre mit Kerzenlicht in der Event Halle der Messe Basel macht jedes Konzert zu einem einzigartigen Musik-Erlebnis, das keine Arena der Welt bieten kann.
Beatrice Stirnimann, CEO der Baloise Session: «Wir wollen durch sorgfältig kuratierte Programmation überraschende Momente entstehen lassen – das ist die Magie der Baloise Session. Auch dieses Jahr haben wir Konzertabende kreiert, bei denen unterschiedliche Künstlerwelten aufeinandertreffen. Und wir sind unseren Partnern und Sponsoren dankbar – und freuen uns darauf, mit Ihnen liebe Fans auf diese musikalischen Entdeckungsreisen zu begeben.»
Mark Forster und Kamrad starten am 16. Oktober die Baloise Session 2026 mit ehrlichem Pop, starken Melodien, viel Live-Energie – und setzen mit der OPENING NIGHT den Ton für die diesjährige Festivalausgabe. Forster hat mit «Au revoir», «Chöre» und «Übermorgen» die Playlists erobert und als Coach bei The Voice of Germany gezeigt, dass er den Riecher für die Themen der Zeit hat. Auf der Bühne entwickelt er seine wahre Kraft: Mitsing-Chöre, Wärme, familiäre Nähe. Kamrad, der aus Wuppertal stammt, setzt auf eine andere Facette: Er singt bewusst auf Englisch, nah am Britpop – und hat mit seinem Ohrwurm «I Believe» über 500 Millionen Streams erreicht. Forster kennt er bereits von der Jury von The Voice of Germany 2024. Jetzt teilt er in Basel einen Live-Abend mit ihm.
Am zweiten Abend bleibt die Baloise Session AM PULS DER ZEIT. Denn Mark Forster zelebriert nochmals seinen Power-Pop. Dieses Mal trifft er auf Lo & Leduc – und somit Hochdeutsch auf Schweizerdeutsch. Es wird spannend, zwei Klangfarben desselben Sprachraums im selben Genre nebeneinander zu hören! Lo & Leduc aus Bern haben ein feines «Gspüri» für die kleinen Wahrheiten des Schweizer Alltags – und machen daraus witzig-raffinierten Mitsing-Pop. Mit «079» landeten sie den erfolgreichsten Schweizer Song aller Zeiten: 21 Wochen auf Platz 1, sechsfach Platin. Sie präsentieren auch ihr aktuelles Album «Krise als Chanson» – ein «zeitgeschichtliches Sorgenbarometer» mit dem Augenzwinkern, das bei den beiden nie fehlen darf.
Nile Rodgers & Chic und Rick Astley – grosse Namen, grosses Versprechen: Willkommen bei den HITMASTERS! Am 19. Oktober begegnen sich zwei Groove-Epochen. Rodgers, Mitgründer der 1970er-Kult-Band Chic, hat mit «Le Freak» und «Good Times» den Disco-Sounds miterfunden. Er produzierte für David Bowie «Let's Dance», für Madonna «Like a Virgin» und landete 2013 mit Daft Punks «Get Lucky» erneut einen Grammy-Track. 2017 folgte die Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame. Rick Astley verlieh 1987 mit seinem Charakter-Bariton und dem Hit «Never Gonna Give You Up» musikalisch den Ritterschlag. Er wurde damit die Nummer eins in 25 Ländern und erzielte bis heute über eine Milliarde Spotify-Streams. Sogar ein Internet-Phänomen wurde nach ihm benannt: «Rickrolling». Astley nimmt es mit Humor – und macht den Trend mit.
Es gibt nur wenige Künstler, deren Oevre so reich und vielseitig ist, dass man damit locker zwei ganz verschiedene Konzertabende füllen kann. Nile Rodgers & Chic gehören zweifellos dazu – zumal die Baloise Session ihm dazu unterschiedliche Counterparts bietet. Dieser Abend steht unter dem Motto NOW AND FOREVER und unterstreicht, wie Musik die Zeiten überbrückt. Der New Yorker Hit-Produzent tut dies, indem er den Menschen ein positives Lebensgefühl vermittelt – mit dem treibenden Rhythmus seiner Gitarre und seinen fetzigen Disco-Tracks, die sofort in die Beine gehen. Die Lady aus London, die mit ihm an diesem Abend die Bühne teilt, tut dasselbe mit ihren perfekten «Hooks» – Melodien, die sofort in den Kopf gehen und lange dort verweilen. Natasha Bedingfield hat nicht nur als Sängerin Hits produziert, die Generationen vereinen. Sie arbeitet – wie Rodgers – auch als Produzentin mit den Grössten der Branche zusammen – und verleiht ihnen ihren zeitlosen Glanz.
Manche Karrieren beginnen mit einem einzigen Fernsehmoment – und entwickeln sich zu etwas ganz Grossen. Am 21. Oktober treffen mit Calum Scott und Tori Kelly zwei der grosse Stimmen aufeinander: Er löste bei Britain's Got Talent Simon Cowells Golden Buzzer aus, sie machte bei American Idol erstmals auf sich aufmerksam. Doch statt sich zu Pop-Produkten formen zu lassen, gingen beide ihren eigenen Weg. Scotts «Dancing On My Own» zählt über 1,5 Milliarden Streams, sein «You Are The Reason» über eine Milliarde YouTube-Views. Kelly gewann drei Grammys und verbindet Pop, Gospel und R&B mit einer stimmlichen Kontrolle, die von Nuance lebt statt von Lautstärke. In der Intimität der Baloise Session finden beide unter dem Motto PURE VOICES genau den Rahmen, den ihre Musik braucht.
SOIRÉE SANS FRONTIÈRES – der französische Titel ist Programm. Am 23. Oktober treffen Stephan Eicher und Imany aufeinander – zwei Anti-Popstars, die sich nie über Trends definiert haben. Eicher, 1960 in Münchenbuchsee BE geboren, schuf mit der Band Grauzone den Wave-Klassiker «Eisbär», wurde mit «Déjeuner en paix» zum Star in Frankreich und weit darüber hinaus Er ist künstlerisch ein Reisender, wählt seine Auftrittsorte mit grosser Sorgfalt. Dass er zum dritten Mal nach Basel kommt, sagt viel über seine enge Beziehung zur Baloise Session. Imany, einst Model bei Calvin Klein, fand über Umwege zur Musik: Ihr Hit «Don't Be So Shy» überschritt – auch dank eines Remixes – die Milliarden-Streaming-Marke, und auf «Women Deserve Rage» erzählt sie kompromisslos von Verletzung und Heilung. Zwei Grenzgänger zwischen Kulturen, deren Konzerte von Poesie leben statt von Effekten.
Es gibt Stimmen, die einen Raum füllen – und solche, die ihn verwandeln. Am 27. Oktober mischen sich beim Abend der MAGIC SOULS drei musikalische Kräfte, die den Soul auf ganz unterschiedliche Weise zum Klingen bringen. Erykah Badu, die mysteriöse «Queen of Neo Soul», hat mit «Baduizm» 1997 ein ganzes Genre geprägt, erzielte damit fünf Grammys und glänzte in Kollaborationen mit u. a. The Roots, OutKast und Tyler, the Creator. Ihre Konzerte sind künstlerische Performances voller Improvisation und Persönlichkeit. Max Herre und Joy Denalane bringen Soul auf eine greifbarere Art nach Basel: Er prägte mit Freundeskreis den deutschen Hip-Hop, sie gehört zu Deutschlands grössten Soulstimmen. Ihr gemeinsames Album «Alles Liebe» führt beide noch näher zusammen – auf der Bühne und im Leben.
James Arthur hat nie einen Hehl aus seinen Krisen gemacht. Nach dem X-Factor-Sieg 2012 folgten Selbstzweifel und der Verlust des Plattenvertrags. Vier Jahre später ein Comeback, das Popgeschichte schrieb: «Say You Won't Let Go» erreichte bis heute über eine Milliarde Streams! FROM THE INSIDE erzählt am 30. Oktober von tiefen Gefühlen, vom Blick nach innen als kreative Kraft. Als Arthur 2015 erstmals an der Baloise Session auftrat, stand er am Anfang seiner Entwicklung. Seine Rückkehr zeigt einen gereiften Künstler, der weltweit die Arenen füllt. Auch das macht die Baloise Session aus: Künstler früh zu zeigen, bevor sie die grössten Bühnen erobern. Darum lohnt es sich, bei den Nicotine Dolls aus New York genau hinzuschauen: Die Indie-Band eröffnet den Abend mit ihrem Mix aus Rock, Pop und Jazz-Einflüssen.
Am 3. November steht das wahre Amerika im Fokus: Mit Joe Bonamassa und Brandy Clark begegnen sich zwei unterschiedliche Musikschaffende derselben musikalischen Herkunft: TRUE AMERICAN ROOTS! Bonamassa, der bereits als Zwölfjähriger neben B.B. King auf der Bühne stand, hält einen beeindruckenden Rekord: 31 Nummer-eins-Alben in den Billboard-Blues-Charts! In den USA füllt er Arenen; an der Baloise Session spielt er im Clubformat, das seinem Blues einzigartige Unmittelbarkeit verleiht. Brandy Clark, vielfach ausgezeichnete Nashville-Songwriterin, gewann 2024 ihren ersten Grammy für «Dear Insecurity» und brachte mit dem Broadway-Musical «Shucked» die Erzählungen des ländlichen Amerikas auf eine neue Bühne. Ein Abend, der zeigt, dass die alten Geschichten der USA fortgeschrieben werden.