CRISTINA MANTESE, sopran
Cristina Mantese begann das Gesangsstudium in der Klasse von Iris Adami Corradetti und machte ihren Abschluss mit Bestnoten und Auszeichnung am Konservatorium Benedetto Marcello in Venedig. Nachdem sie das Studium mit Anton Dermota, Nigel Rogers und Elisabeth Schwarzkopf vertieft hat, gibt sie in der gleichen Stadt in der Ausgabe des "Manfred" von Schumann ihr Debüt im Kammerrepertoire mit Carmelo Bene als Hauptdarsteller unter der Leitung des Dirigenten Piero Bellugi.
Unter der Führung von Enza Ferrari nimmt sie das Studium des Opernrepertoires auf, wobei sie die technischen und interpretativen Aspekte mit Rundolph Mickelson, Angelo Mori, Romana Righetti, Margherita Rinaldi und Romano Roma vertieft und dabei vier Internationale Wettbewerb gewinnt.
Sie debütiert in "Il matrimonio segreto" (Die heimliche Ehe) von Cimarosa am Theater Regio in Turin. Dorthin kehrt sie auch wieder zurück, um in Gargantua von Corghi und Roberto Devereux von Donizetti mitzuwirken. Seit ihrem Debüt in der Musikszene würdigt die Kritik ihre Musikalität und ihr Bühnentemperament, Gaben, dank der sie einen einzigartigen beruflichen Werdegang beschreitet und unter Dirigenten wie Rinaldo Alessandrini, Bruno Campanella, Alan Curtis, Massimo de Bernardt, Otmar Maga, Donato Renzetti und Christian Thielemann singt. Unter der Leitung von Christian Thielemann nimmt sie im November 2002 an der traditionellen Festlichen Operngala der Deutschen Oper in Berlin teil.
Cristina Mantese erkundet dank ihres außergewöhnlichen Eklektizismus ungewohnte stimmliche Bereiche: von "Stevie Wonder", dirigiert von Jan Lathan König für die Unione Musicale in Turin bis zum zweiten Quartett von Arnold Schönberg, das zur Erinnerung an Peggy Guggenheim in der Guggenheim Stiftung in Venedig stattfand. Sie kletterte die “Silk Road” von Tan Dun empor, singt als Charakterdarstellerin am Theater Donizetti in Bergamo sowie an der Deutschen Oper in Berlin und dem Internationalen Festival der Operette am Theater Verdi in Triest.
2001 wird ihr der Internationale Preis Luigi Illica verliehen, eine Anerkennung, welche die Karriere einer Tragödiendarstellerin abrundet, die aus dem antiken Gesang ihre darstellenden Lektüre formt, von Fiordiligi bis Imogene, von Monteverdi bis zu den Autoren der “Giovane Scuola” (Die Junge Schule).
Sie machte Aufnahmen für Labels wie Bongiovanni, Rivo Alto und die New World Records.
Zahlreiche Darbietungen wurde vom italienischen Fernsehen R.A.I. und vom Süddeutschen Rundfunk übertragen.