Josef Hader wuchs in Nöchling in Niederösterreich auf und besuchte ein
Stiftsgymnasium. Nach seinem Zivildienst beim Roten Kreuz begann er ein Studium in
Deutsch und Geschichte, welches er allerdings 1985 abbrach. 1982 schrieb Hader sein
erstes Kabarettprogramm „Fort Geschritten“. Sein zweites Programm „Der Witzableiter
und das Feuer“, wofür er den Salzburger Stier erhielt, brachte er drei Jahre später
heraus. Es folgten weitere erfolgreiche Programme und erste Auftritte in TV- und
Kinofilmen. Für seine schauspielerische Leistung im Film „Ein halbes Leben“ von
Nikolaus Leytner wurde Hader 2009 mit dem Deutschen Fernsehpreis als bester
Schauspieler und 2010 mit dem Grimme-Preis und einer Nominierung für die Goldene
Kamera in der Kategorie „Bester deutscher Schauspieler“ ausgezeichnet.