Die "Grande Dame der kubanischen Musik"
Omara Portuondo gehört wie ihr Begleiter, der Piano-Virtuose Cucho Valdés, zu
den bekanntesten Vertretern kubanischer Musik.
Omara Portuondo ist längst eine lebende Legende. Zu Ihrem 80.Geburtstag verwirklicht
sich die "Grande Dame" des Cuban Jazz und Grammy-Gewinnerin einen lang gehegten
Traum: Einige exklusive Konzerte mit Kubas Klavierlegende Chucho Valdés, der nicht
nur als atemberaubender Piano-Virtuose, sondern auch als überragender Innovator des
Afro-Cuban-Jazz in die Musikgeschichte einging. Omara Portuondo braucht man kaum
mehr vorzustellen: Als einzige Frau auf dem von Ry Cooder produzierten Album "Buena
Vista Social Club" und der gleichnamigen Dokumentation von Wim Wenders gelangte sie
quasi über Nacht zu Weltruhm. Es folgten zahllose Konzerte auf allen grossen Bühnen
der Welt und für ihr letztes Solo-Album "Gracias" gewann sie gar einen Grammy. 1930 in
Havanna geboren, kam sie in der kubanischen Metropole schon früh mit der Musik in
Berührung. Omara Portuondo startete ihre Karriere 1945 im berühmten "Tropicana Club"
in Havanna als Tänzerin. Später folgte die Gründung einer Band gemeinsam mit ihrer
Schwester Haydee, mit der sie erfolgreich durch die USA tourte und unter anderem mit
Nat King Cole zusammen spielte. 1967 startete Omara Portuondo eine Solokarriere,
nahm zahlreiche Alben auf und tourte auch ausserhalb Kubas. Den endgültigen
internationalen Durchbruch gelang ihr allerdings erst 1997 mit dem "Buena Vista Social
Club". Es folgten die Alben "Buena Vista Social Club Presents Omara Portuondo" (2000)
und "Flor de Amor" (2004).