“…should I come to meet Saint Peter at the pearly gates, I hope he will say, ‘Welcome, good and faithful servant! By the way, be sure to hear Paul O’Dette - he’s leading the angel band.’”
Early Music America, Spring 2011
Man hat Paul O’Dette (Laute, Theorbe, Barockgitarre) “das mit Sicherheit grösste Genie auf seinem Instrument” (Toronto Globe and Mail) genannt. Bekannt geworden ist er in erster Linie durch seine Solokonzerte und Einspielungen von Lautenmusik der Renaissance, aber er ist auch als Continuospieler sehr gefragt und arbeitet mit den angesehensten Ensembles und Dirigenten des internationalen Musiklebens.
In Rundfunksendungen war Paul O’Dette überall in den Vereinigten Staaten und Europa und sogar in Ländern wie der Türkei und Ungarn zu hören.
Neben seiner Tätigkeit als Interpret widmet sich Paul O’Dette auch mit großer Begeisterung der Forschung. Im Vordergrund stehen dabei Fragen der Aufführungs-praxis und sorgfältiges Quellen-studium auf dem Gebiet des Sologesangs, der Continuopraxis und der Lautentechnik der italienischen und englischen Musik des 17.Jahrhunderts – dazu hat er zusammen mit Patrick O’Brien ein Buch verfasst. Paul O’Dette ist seit 1976 Leiter der Abteilung Alte Musik der Eastman School of Music und künstlerischer Leiter des Boston Early Music Festival.
Die Diskographie von Paul O’Dette umfaßt mehr als 100 Einspielungen, von denen einige für den “Record of the Year Award” der Zeitschrift Gramophone nominiert waren. Alle Teile der Gesamtaufnahme der Lautenmusik von John Dowland, in der Paul O’Dette auf der Laute und dem Orpharion zu hören ist, erhielten den Diapason d’Or, die Reihe als Ganzes (HMU 907160.64) wurde mit dem Diapason d’Or de l’Année ausgezeichnet. Unter seinen neuesten Soloeinspielungen sind zu nennen Simone Molinaro: Fantasie, Canzoni et Balli und Robin Hood: Elizabethan Ballad Settings for Lute, Cittern, and Orpharion. Seine CD The Royal Lewters: Music of Henry VIII and Elizabeth I’s favourite lutenists wurde mit dem Diapason d’Or und dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet und sie erhielt 5 Sterne in der Bewertung des BBC Music Magazine.
(Quelle: www.harmoniamundi.com)