Mit einer bezaubernden Stimme, die beinahe schwerelos über ihren Songs schwebt, poetischen Texten und einer unverkennbar verträumten Ästhetik hat sich Pomme längst einen eigenen Platz in der französischen Musiklandschaft geschaffen. Hinter dem Künstlernamen steht Claire Pommet, deren feinfühlige Musik sich zwischen French Pop, Folk und Chanson bewegt und dabei ebenso intim wie vielschichtig klingt.
Mit ihrem fünften Album «la forteresse» übernimmt Pomme erstmals die alleinige kreative Kontrolle über ihre Musik. Sie vertiefte sich in mittelalterliche Bildwelten und Mythologie. Musikalisch nennt sie unterschiedliche Einflüsse wie Björks Vespertine, Sufjan Stevens’ Carrie & Lowell, Feists Pleasure und Kate Bushs Never for Ever. Pomme singt über Liebe und Einsamkeit, persönliche Erfahrungen, Natur und gesellschaftliche Themen, stets mit einer besonderen Sensibilität für Zwischentöne.
Musikalisch treffen reduzierte Piano- und Folk-Momente auf elektronische Texturen und üppige orchestrale Arrangements. Organisches und Synthetisches, Melancholie und grosse Gesten stehen bei ihr nicht im Widerspruch, sondern verschmelzen zu einer eigenständigen Klangwelt