Sia Kate Isobelle Furler (* 18. Dezember 1975 in Adelaide) ist eine australische Sängerin, die bekannt ist durch ihre Arbeit mit Zero 7 und drei eigenen Soloalben.
Karriere
Sia Furler war Teil der australischen Acid-Jazz-Formation Crisp, welche ein Album mit dem Namen "OnlySee" auf einem inzwischen nicht mehr existierenden Independent Label veröffentlichte.
Sia erreichte erst kommerziellen Erfolg, als sie nach Großbritannien auswanderte, um eine Solokarriere zu starten. Im Jahr 2000 unterschrieb sie einen Vertrag beim Sony Music unterstellten Label DancePool, bei dem sie ihr Debüt-Album "Healing Is Difficult" veröffentlichte. Die Musik bestand aus einer Mischung aus Rhythm and Blues und Jazz. Es enthielt die beiden Tracks "Drink To Get Drunk" (remixed by Different Gear) und "Little Man", welche im Underground Bekanntheit erlangten, und den "Track Taken For Granted", der es sogar in die Top 10 der britischen-Charts schaffte.
"Healing Is Difficult" erhielt sehr anerkennende Kritiken und Sia wurde schon als die nächste Lauryn Hill oder Nelly Furtado gehandelt. Trotzdem verließ sie das Label von Sony Music und unterschrieb danach bei Go! Beat Records, welches zu UMG gehört.
Im Jahr 2003 veröffentlichte sie die EP "Don't Bring Me Down" und im Jahr darauf das Album "Colour the Small One" in Europa und Australien. Dieses war im Vergleich zum Debüt eher ruhig mit akustischen Instrumenten und ein wenig elektronischen Komponenten, was zu Vergleichen mit Dido und Sarah McLachlan führte. Die Tracks "Breathe Me" und "Where I Belong" wurden als Singles ausgekoppelt. "Breathe Me" erlangte größere Bekanntheit, da dieser Track während der langen Schlussszene der letzten Folge von "Six Feet Under – Gestorben wird immer" zu hören ist. Der US-amerikanische Musiker Beck schrieb mit am Track "The Bully" und an zwei weiteren, bisher unveröffentlichten Tracks ("Killing Kindness" und "Silence Them").
Anfang des Jahres 2006 wurde der Vertrag mit Go! Beat Records wieder aufgelöst, da Sia von der Promotion enttäuscht war.
Neben ihrer Solokarriere sang Sia für die Band Zero 7 in deren Songs "Destiny" und "Distractions" auf dem Debütalbum "Simple Things" und die beiden Tracks "Somersault" und "Speed Dial No. 2" auf dem zweiten Album "When It Falls". Auch auf dem dritten Album von Zero 7, "The Garden", sind wiederum sechs Tracks mit Sias Stimme zu hören. Zudem nahm sie eine Coverversion des Songs "Paranoid Android" von Radiohead auf, welcher auf einem Tributalbum für Radiohead zu hören ist.
Am 16. April 2007 erschien ihr Live-Album "Lady Croissant", auf welchem auch ein neuer Studiotrack enthalten ist ("Pictures").
Im Jahr 2008 produzierten DJs wie Sander van Doorn oder Stonebridge Remixe ihrer Single "The Girl you lost to Cocaine". Diese Mixe wurden besonders in der Trance-, House- und Progressiveszene in vielen Livesets und Radioshows eingemischt, was zu einer erheblichen Bekanntheitssteigerung führte. Ebenso wie die Single "Buttons" welche in diversen Sets von Markus Schulz zu hören war.
Im Jahr 2009 ist der Titel "Breathe me" der Titelsong des Kinofilms "Phantomschmerz" mit Til Schweiger.
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