Der Künstler
Thomas Lötscher wird an einem heissen Sommertag während des kalten Krieges 1960 im Entlebuch geboren. Für die Hebamme ist’s einfach ein Büebli, für die Statistik ein Babyboomer. Trotz Trauma aus dem Blockflötenunterricht erlangt er später einige Diplome: Handwerk, Handel, Wirtschaftsinformatik, Organisation und Kulturmanagement. Als zuletzt selbständiger Unternehmensberater kommt er zur Einsicht, dass der Übergang von einer bankinternen Projektsitzung zum Kabarett fliessend ist.
2004 tritt Thomas Lötscher mit der Figur "Veri" erstmals auf. Ausgespielt sind seine Programme „Ab- und Zufälle“ (2008-2012) und „Typisch Verien!“ (2013-2016). Ab Herbst 2017 tourt er mit „UniVerität“. Seit 2007 spielt er jährlich den kabarettistischen "RückBlick".
Seit 2009 spielt Thomas Lötscher auch im deutschsprachigen Ausland, vornehmlich in Deutschland. Aktuell ist er dort mit einer länderspezifischen Version von „Typisch Verien!“ unterwegs, ab Herbst 2019 mit einem neuen Programm.
Die Meinungen zu Veri
"Feinstes Sozialkabarett" titelte die Süddeutsche Zeitung. Romano Cuonz in der Obwaldner Zeitung schrieb: "Dass ein Kabarettist im Stande ist, ab Montag nach dem Urnengang … eine brandaktuelle Pointe nach der anderen aufzutischen, authentisch, frech und schlagfertig über Politiker und Politik zu lästern, ist ein Phänomen." Beim Gewinn des Reinheimer Satirelöwe nannte ihn die Jury den Meister der leisen Pointe". Und weil er "aktuell, intelligent und hintergründig" sei wurde ihm auch die Silberne Tuttlinger Krähe verliehen.