Zum 100. Geburtstag der wohl grössten Ikone des 20. Jahrhunderts präsentiert die Lichthalle MAAG ab dem 27. März 2026 «Becoming Marilyn Monroe». Die immersive Ausstellung blickt hinter die glamouröse Hollywood-Fassade und porträtiert die verletzliche Frau hinter dem Mythos.
In einer multimedialen Inszenierung tauchen Besucher in die 1950er-Jahre ein. Innovative Projektionen und dokumentarisches Filmmaterial beleuchten den Weg von Norma Jeane Mortenson zum Weltstar. Dabei stehen nicht nur die grossen Erfolge, sondern auch Marilyns Mut, ihre künstlerische Kraft und ihr Drang nach Unabhängigkeit im Zentrum der Erzählung.
Das internationale Team um die Broadway International Group erschafft ein interaktives Erlebnis zwischen Traum und Realität. Inmitten rekonstruierter Filmkulissen und untermalt von einem eigens komponierten Soundtrack wird die Biografie einer Frau greifbar, die zu einer der grössten Legenden der Filmgeschichte wurde.
Marilyn Monroe – die blonde Ikone, das ultimative Sexsymbol, die Legende. Doch hinter dem platinblonden Haar, ihrem berühmten weissen Kleid und dem strahlenden Lächeln verbarg sich eine Frau, die weitaus komplexer, intelligenter und überraschender war, als Hollywood es uns damals glauben machen wollte.
Hier sind fünf Fakten über Norma Jeane Mortenson (1926-1962), die du wahrscheinlich noch nicht kanntest.
Das berühmte, gehauchte Sprechen war kein reines Schauspiel-Gimmick. Marilyn litt seit ihrer Kindheit unter einem Stottern. Ein Logopäde brachte ihr bei, mit einer besonders luftigen, tiefen Stimme zu sprechen, um die Blockaden zu überwinden.
Das Image der «dummen Blondine» war eine reine Kunstfigur. In ihrer privaten Bibliothek befanden sich zum Zeitpunkt ihres Todes über 400 Bücher, darunter Werke von Dostojewski, Whitman und James Joyce. Sie war Stammgast in Buchläden und wurde oft dabei beobachtet, wie sie in Drehpausen anspruchsvolle Literatur las.
Entgegen dem Klischee des Stars, der nur Champagner trinkt, liebte Marilyn es zu kochen. Nach ihrem Tod fand man handgeschriebene Rezepte von ihr, die verblüffend aufwändig waren. Ihr Rezept für eine Truthahn-Füllung (Stuffing) benötigte beispielsweise über zwei Stunden Zeit und enthielt Zutaten wie Leber, Herz und Pinienkerne.
In den 1950ern durfte die Jazz-Legende Ella Fitzgerald wegen rassistischer Vorurteile nicht im angesagten Club «Mocambo» auftreten. Marilyn rief den Besitzer persönlich an und versprach, jeden Abend in der ersten Reihe zu sitzen, wenn er Ella buchen würde. Das zeigte Wirkung – und Ella wurde zum Star.
Der Auftritt zum Geburtstag von Präsident John F. Kennedy im Mai 1962 war einer ihrer letzten öffentlichen Auftritte. Das Kleid, das sie dabei trug, war so eng, dass sie direkt hineingenäht werden musste. Es wurde 2016 für satte 4,8 Millionen Dollar versteigert.