Leidenschaft, Improvisation und magische Momente
Jazz, Pop, Trip-Hop und Rock mischt Cullum, der als bester männlicher Jazz-Sänger der Gegenwart gilt, auch an diesem Abend mit einer verspielten Leichtigkeit. «Bonsoir Montreux», wendet sich Cullum mehrmals ans restlos begeisterte Publikum. «Ich freue mich riesig, mit Ihnen diesen Jubiläumsabend hier in Montreux zu teilen, und damit auch dieses Festival zusammen mit Ihnen zu ehren.» Nach einer Tour durch alte und neuere Songs, genial untermalt von seiner Bläsersektion (Trompete, Saxofon, Klarinette), endet der Abend mit Cullums Cover-Version von «Please don’t stop the music», einem Song vonRihanna. Der Song wird an diesem Abend zur leidenschaftlichen Hymne an die Musik und ans Montreux Jazz Festival.
Als Zugabe schenkt der Power-Sänger, der während seines Konzerts immer wieder seinen Klavierhocker mit einem Tritt zur Seite fegt, weil er im Stehen Klavier spielen will, dem Publikum einen Klassiker, die Ballade «What a difference a day made», ein Song aus den dreissiger Jahren. Es wird still im Saal, und bei der Songzeile «and the difference is you» - den Unterschied machst Du, zeigt Cullum deutlich auf das Publikum. Damit verabschiedet sich der emotionale Sänger, und sagt: Ihr als Publikum, ihr macht für mich den Unterschied.
MONTREUX JAZZ FESTIVAL
01.-16.07.16, Montreux
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