© Altantic Records
James Blunt hat Panzer durch den Kosovo gefahren, Ehrenwache für die Queen Mum gehalten und einen Welthit im Badezimmer aufgenommen. Am Dienstag, 2. März 2027 kommt der britische Sänger in die Arena Genève, tags darauf, am Mittwoch dem 3.3., ins Hallenstadion Zürich. Doch zunächst werfen wir einen Blick in seine Vergangenheit: 7 interessante Fakten über James Blunt.
James Blunt wurde am 22. Februar 1974 als James Hillier Blount in Tidworth geboren. Die Familie Blount dient seit Generationen in der britischen Armee. Für die Musikkarriere strich er das O aus dem Namen: «Blunt» kann jeder schreiben und aussprechen. In seinem Pass steht bis heute Blount.
Mit 16 Jahren machte Blunt den Pilotenschein, früher als den Führerschein. Das Fliegen liegt in der Familie, sein Vater war Helikopterpilot beim Army Air Corps. Die Armee finanzierte James das Studium in Bristol: Luftfahrttechnik und Soziologie. Dafür verpflichtete er sich für mindestens vier Jahre Dienst.
Nach der Militärakademie Sandhurst wurde Blunt Offizier der Life Guards. 1999 diente er als Aufklärungsoffizier im Kosovo. Seine Gitarre hatte er dabei, festgeschnallt aussen am Panzer. Ab und zu spielte er damit für die Einheimischen. Im Einsatz schrieb er das Lied «No Bravery». Es landete später auf seinem Debütalbum.
Im April 2002 stand Captain Blunt Ehrenwache am aufgebahrten Sarg von Queen Elizabeth, der Königinmutter, und marschierte im Trauerzug mit. Wenige Monate später quittierte er nach sechs Jahren den Dienst. Er hatte einen Plan: Musik.
Für die Aufnahmen zu «Back to Bedlam» zog Blunt 2003 nach Los Angeles und wohnte bei Carrie Fisher, der Prinzessin Leia aus «Star Wars». Sie half sogar bei der Suche nach dem Albumtitel. Die Ballade «Goodbye My Lover» nahm Blunt in Fishers Badezimmer auf. Die Freundschaft hielt bis zu Fishers Tod im Jahr 2016.
«You're Beautiful» erreichte 2006 Platz 1 der amerikanischen Billboard-Charts. Blunt war damit der erste britische Künstler seit Elton John und «Candle in the Wind 1997», dem das gelang. «Back to Bedlam» verkaufte sich weltweit über 11 Millionen Mal und wurde in Grossbritannien zum meistverkauften Album der Nullerjahre gekürt.
Blunt besitzt ein Chalet in Verbier. Die Bergbahnen benannten dort einen Sessellift nach ihm. An der Bergstation eröffnete er 2012 mit Freunden das Restaurant La Vache. Die Schweiz ist für Blunt also fast ein Heimspiel.