Der Clip zum Titelsong «The Punishment of Luxury».
Dieser und auch einige weitere der 12 Tracks gehen ironisch oder sehr direkt mit den Luxusproblemen des modernen Lebens ins Gericht. Gleichzeitig sind sie stromlinienförnig designte, melodische Ohrwürmer.
Anspieltipps
«Isotype»: Ein Kinderlied über Graphiksymbole, eine Hymne für die Generation Emoticon –das kann nur OMD! Auch hierzu gibt es ein passendes Video.
«Art eats Art»: Was der DJ-Ötzi-Song «Burger Dance»über McDonalds und Pizza Hut für Kindergartenknirpse darstellt, ist dieser Song für Intellektuelle und Hipster: Der Text besteht aus einem Namedropping bekannter Künstler der Neuzeit.
«The Punishment Of Luxury»: Schlichtweg einer der besten OMD-Songs überhaupt. Achtziger-Sound, aber trotzdem ultramodern und frisch –oder gar zeitlos. Hitpotenzial –wird nicht nur ihre alten Fans begeistern.
Urteil
Wer es wie OMD schafft, auch auf seinem dreizehnten Album nochmals «eins draufzusetzen», hat dafür Respekt und Lob verdient. Funktioniert aber nur für Hörer, die auch die Ironie spüren –OMD laufen mit ihren allzu banalen Melodien Gefahr, von manchen als die Amigos des Elektropop missverstanden werden.
Die Band über ihr Album
Paul Humphreys: «Wir wollten unserem Stil treu bleiben, haben uns aber auch bemüht, noch minimaler als in unseren früheren Alben zu werden.
Andy McCluskey: «Wir haben versucht, eckiger und kantiger zu werden. Aber unsere Liebe für eingängige Melodien, die werden wir einfach nicht los.»
OMD live
Im Moment auf Europatournee – hoffentlich auch bald mal wieder bei uns.
OMD
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