Sommerabend, historische Kapelle und eine Gitarre, die nach wenigen Takten zu erkennen ist: Carlos Santana eröffnet am 8. Juli 2027 das St. Peter at Sunset in Kestenholz. Der Schweizer Halt seiner «Planet of Free Will Global Tour 2027» passt dabei bestens zum intimen Festivalrahmen.
Es gibt Konzertorte, bei denen die Umgebung Teil des Abends wird. Das St. Peter at Sunset gehört dazu: Vor der Kapelle St. Peter in Kestenholz treffen internationale Namen auf einen vergleichsweise überschaubaren Festivalrahmen.
2027 eröffnet Carlos Santana die Festivalausgabe. Am Donnerstag, 8. Juli, öffnen die Türen um 17 Uhr. Für 19.30 Uhr ist ein noch nicht bekannt gegebener Supporting Act vorgesehen, Santana beginnt um 21 Uhr.
Gerade bei seiner Musik dürfte die Kulisse ihren Reiz entfalten. Santanas lange Gitarrenlinien, Latin-Rhythmen und Blues-Einflüsse funktionieren nicht nur in grossen Arenen. In Kestenholz treffen sie auf einen Ort, an dem Bühne und Publikum näher zusammenrücken.
Der Auftritt beim St. Peter at Sunset gehört zur «Planet of Free Will Global Tour 2027». Die Europatour startet am 30. Juni in London. Nach Paris folgt am 8. Juli Kestenholz, bevor es unter anderem nach Deutschland, Italien und Österreich weitergeht.
Das Programm schlägt einen Bogen über mehr als fünf Jahrzehnte Santana. In der Tourankündigung werden mit «Abraxas» von 1970 und «Supernatural» von 1999 zwei zentrale Alben ausdrücklich genannt.
Wer Santana vor allem mit Stücken aus diesen beiden Karrierephasen verbindet, bekommt damit einen guten Grund für ein Wiedersehen. Gleichzeitig ist der Musiker weiterhin mit neuem Material präsent.
Mit Natalia Lafourcade veröffentlichte Santana 2026 «Hermano». Son Jarocho aus Veracruz trifft darin auf seine elektrische Gitarre. Der Song entstand mit Edgar Barrera und setzt eine Reihe neuer Kollaborationen fort.
Damit kommt Carlos Santana nicht für einen reinen Rückblick nach Kestenholz. Zwischen bekannten Alben und neuen Aufnahmen zeigt die aktuelle Karrierephase, wie konsequent er seine musikalischen Wurzeln mit anderen Generationen und Strömungen verbindet.
Und genau das macht den Auftakt des St. Peter at Sunset interessant: ein Sommerkonzert unter freiem Himmel, eine aussergewöhnliche Kulisse und ein Musiker, dessen Gitarrenton seit Jahrzehnten sofort wiederzuerkennen ist.