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Am Samstag, 4. November 2027, kommt Purple Disco Machine in die Halle 622 in Zürich. Der Dresdner DJ und Produzent Tino Piontek bringt seine «Cosmotropia Live Tour 2027» in die Schweiz, mit Band, Sängerinnen, Sängern und Tänzern. Im Zentrum steht sein viertes Album, das am 30. April 2027 erscheint.
Purple Disco Machine war zuletzt am 10. Oktober 2024 in Zürich, damals im X-TRA mit der Paradise-Tour. Jetzt wechselt er in die grössere Halle 622 in Oerlikon. Der Schritt passt zu den letzten zwei Jahren. Über Pfingsten 2026 füllte er den Dresdner Zwinger an vier Abenden, 36'000 Besucher kamen. Den Sommer 2026 verbrachte er als Gastgeber der Reihe Pure Pacha im Pacha Ibiza, jeden Donnerstag von Juli bis Oktober. Die Cosmotropia-Tour startet am 8. Oktober 2027 in Köln und führt über Leipzig, München, Berlin, Hamburg und Stuttgart. Ein Heimspiel in Dresden steht diesmal nicht im Plan. Zürich folgt am 4. November.
«Cosmotropia» erscheint am 30. April 2027 bei Columbia. Es ist das vierte Studioalbum nach «Soulmatic» (2017), «Exotica» (2021) und «Paradise» (2024). Piontek griff dafür auf die Plattensammlung seines Elternhauses zurück: Pink Floyd, The Alan Parsons Project, Jean-Michel Jarre, Vangelis, Kraftwerk. Dazu kommt Disco aus Frankreich, Italien und Deutschland. Die erste Single «Test My Luck» mit der britischen Sängerin MEEK ist seit dem 2. Oktober 2026 draussen. Auf der Bühne setzt er das Album mit Band, Vocalists und Tanzensemble um. Seit der Paradise-Tour 2024 tourt er mit Band. Wer ihn damals im X-TRA sah, kennt das Prinzip: Der DJ steht am Pult, um ihn herum läuft eine Show mit Gesang, Choreografie und Projektionen im Stil der Achtziger.
Tino Piontek, Jahrgang 1980, wuchs in Dresden auf. Der Künstlername verbeugt sich vor Prince und vor Gloria Estefans Miami Sound Machine. Seit 2009 produziert er als Purple Disco Machine. Der Durchbruch kam 2020 mit «Hypnotized», aufgenommen mit Sophie and the Giants. Es folgten «Fireworks», «Dopamine» und «In the Dark». 2023 gewann er den Grammy für den besten Remix, für seine Version von Lizzos «About Damn Time». Remixe lieferte er auch für Dua Lipa, Lady Gaga, Mark Ronson und die Rolling Stones. Er spielte am Coachella, am Tomorrowland und am Lollapalooza. Seine Songs wurden bis 2024 über 1,8 Milliarden Mal gestreamt. Beatport führt ihn auf Platz zwei der erfolgreichsten Künstler aller Zeiten.