Album-Cover
Katy Perry und Nelly Furtado feiern ihre musikalische Rückkehr. Während Perry mit «143» auf intime und emotionale Töne setzt, experimentiert Furtado auf ihrem Album «7» mit einem modernen, genreübergreifenden Sound. Beide Alben zeigen die Vielseitigkeit der Künstlerinnen und liefern eine spannende Mischung aus vertrauten und neuen Klängen.
Mit «143» liefert Katy Perry ein frisches Pop-Album, das stark auf emotionale Songs setzt. Die Stücke erzählen von Liebe, Schmerz und Neuanfängen. Dabei dominieren poppige Melodien und elektronische Elemente, die Perrys Stimme in den Vordergrund rücken. Tracks wie «Woman’s World» und «Lifetimes» stechen durch ihre catchy Hooks hervor. Das Album wirkt insgesamt etwas zurückhaltender als frühere Werke. «143» ist übrigens die numerische Abkürzung von «I love you» und wurde in den 1990er-Jahren gerne als zeichensparende SMS verschickt.
Nelly Furtado kehrt mit «7» nach längerer Pause in die Poplandschaft zurück. Ihr Sound ist deutlich experimenteller, mischt Dance-Beats mit lateinamerikanischen Rhythmen. Besonders Tracks wie «Corazon» und «Love Bites» zeigen Furtados Stärke Grenzen zu überschreiten. Ihre markante Stimme bleibt das zentrale Element, während das Album durch abwechslungsreiche Produktionen besticht. «7» ist mutig und erfrischend, und stellt Furtados musikalische Vielseitigkeit unter Beweis.