Ron Wood
Ronnie Wood, seit über fünf Jahrzehnten Gitarrist der Rolling Stones, spielt am Dienstag, 1. September 2026, im Zürcher Volkshaus. Statt wie gewohnt in einem Stadion in einem intimen Saal und das einzige Schweizer Konzert. Als Special Guest mit dabei ist die irische Sängerin Imelda May.
Wer Ronnie Wood sagt, meint Rockgeschichte. Mit 14 griff der Londoner zur E-Gitarre, spielte bald mit den Birds, stiess 1967 zur Jeff Beck Group und formte danach mit Rod Stewart die Faces («Ooh La La», «Stay With Me»). 1975 brachte ihn eine Begegnung mit Mick Jagger zu seinem Traumjob bei den Rolling Stones. Zweimal steht Wood in der Rock and Roll Hall of Fame. Ganz nebenbei ist er ein gefragter Maler.
Das Konzert ist Teil der kompletten Solo-Sets, die Wood seit über 16 Jahren wieder spielt. Anlass der Tournee ist das Doppelalbum «Fearless: The Anthology 1965 – 1985), die sechs Jahrzehnte seines Schaffens feiert, samt vier neuer Songs wie der Single «You’re So Fine». «Ich freue mich darauf, mit meinem Backkatalog und ein paar neuen Songs ordentlich Gas zu geben», kündigt Wood an.
Den Abend mittragen wird Imelda May. Die 1974 in den Dubliner Liberties geborene Irin zählt zu den charismatischsten Stimmen der Inseln. Ihr Sound vereint Neo-Rockabilly, Blues und Jazz. Mit «Love Tattoo» verdrängte sie 2009 Bruce Springsteen von der Spitze der irischen Charts. May ist eine enge Freundin und langjährige Weggefährtin Woods: Gemeinsam standen sie mehrfach auf der Bühne, etwa beim Jeff-Beck-Tribut 2023 in der Royal Albert Hall. Ihre soulige Stimme und sein bluesiges Spiel verleihen dem intimen Volkshaus eine Wärme, die auf grosser Stadionbühne kaum entstünde.