Am Mittwoch vor Auffahrt, am 13. Mai 2026, empfängt die Nati im Zürcher Hallenstadion die Azzurri zum entscheidenden Playoff um die Handball-WM 2027 in Deutschland. Ein Duell mit Brisanz.
Nun beginnt für das Männer-Nationalteam die heisse Phase auf dem Weg zur Weltmeisterschaft. Der Blick richtet sich bereits auf das entscheidende Playoff-Hinspiel gegen Italien.
Damit kehrt das Nationalteam an einen besonderen Ort zurück. Bereits im vergangenen Jahr verwandelten über 8'000 Fans das Hallenstadion beim Länderspiel gegen Deutschland in eine eindrückliche Handballbühne. Mit einer Atmosphäre, die weit über die Landesgrenzen hinaus Beachtung fand. Nun soll die grösste Indoor-Arena der Schweiz erneut zur Heimfestung werden.
Wer die Azzurri für einen Selbstläufer hält, irrt. Italiens Handball erlebt eine beeindruckende Renaissance: WM-Teilnahme 2025 mit erstmaligem Hauptrundeneinzug (Rang 16), EM-Qualifikation auf sportlichem Weg, starke Auftritte gegen Spanien und Serbien. An der Seitenlinie steht seit Frühjahr 2025 Bob Hanning, der Geschäftsführer der Füchse Berlin und ehemaliger DHB-Vizepräsident. Er will mit den Azzurri einen nachhaltigen Mentalitätswandel anstossen.
Auf Schweizer Seite stimmt die Ausgangslage. Nach dem historischen Einzug in die EM-Hauptrunde unter Nationaltrainer Andy Schmid wurde die Schweiz für die WM-Qualifikation aus Lostopf 1 gezogen – ein klares Signal, dass Europa die Eidgenossen ernst nimmt. Setzt sich die Nati durch, wartet die WM-Endrunde im Januar 2027 in Deutschland, keine tausend Kilometer entfernt.
Am 13. Mai wird die Unterstützung von den Rängen entscheidend sein. Jedes Dezibel zählt.