In einer Zeit, in der Comedy oft als sanfte Satire daherkommt, bleibt Lisa Eckhart die unerschrockene Provokateurin. Die 34-jährige Österreicherin, die mit ihrem scharfen Intellekt und tabubrechendem Humor schon mehrmals für Aufregung sorgte, startet 2026 mit ihrem neuen Soloprogramm «Ich war mal wer».
Ein harmloser Kinderwitz, so die Vorankündigung, habe ihr «Haus und Hof, Familie und Fans» gekostet. Nun habe sie nichts mehr zu verlieren – nicht einmal den Verstand.
«Jetzt kann sie mehr denn je tun und sagen, was sie will. Sie muss es sogar. Denn auch ein schlechter Ruf verpflichtet», heisst es in der offiziellen Beschreibung von «Ich war mal wer» weiter. Der «Kinderwitz», auf den sich Eckhart bezieht, bleibt bewusst vage – doch Fans und Kritiker ahnen: Es geht um die Kontroversen, die ihre Karriere seit Jahren überschatten. In Zeiten von Cancel Culture und hitzigen Debatten um die Grenzen der Satire positioniert sich Eckhart als diejenige, die aus dem Abgrund lacht.
Lisa Eckhart wurde 1991 als Lisa Lasselsberger in Leoben geboren. Nach der Matura 2009 studierte sie Germanistik und Slawistik in Paris und Berlin. Sie wollte Lehrerin werden, unterrichtete kurz in London und wechselte dann zum Poetry Slam. 2015 gewann sie als zweite Frau die österreichischen Meisterschaften.
Ihr Bühnenstart erfolgte 2015 mit «Als ob Sie Besseres zu tun hätten» in Wien. Bald folgten TV-Auftritte bei ZDF, ARD und ORF Ihre Romane «Omama» (2020) und «Boum» (2022) wurden Bestseller. 2023 präsentierte sie «Kaiserin Stasi Eckharts Programme verbinden intellektuelle Tiefe mit derbem Humor, von politischer Satire bis zu absurden Szenarien wie Staubsauger-Verboten.
«Ich war mal wer» verspricht eine Weiterentwicklung ihres künstlerischen Stils mit Elementen aus Popmusik, Spoken Word und «bitterböser Gesellschaftsanalyse». In der Schweiz zu sehen am 16.12.2026 in der Berner Festhalle, am 17.12.2026 im Hallenstadion Zürich und am 18.12.2026 in der St. Jakobshalle Basel.