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eit jeher hat der Cirque du Soleil klassische Tiernummern aus seinem Programm verbannt. Um so grösser ist die Überraschung, dass mit «Ovo» nun eine Show aus dem Reich der Tiere in die Schweiz kommt. Im Mittelpunkt stehen zwar «bloss»Insekten, aber immerhin.
Der Name «Ovo» ist portugiesisch und heisstEi. Ein solchesist zu Beginn in der Manege zu sehen und symbolisiert den Ursprung allenLebens. Klar, dass das runde Dingschnell das Interessevon haufenweise originell erschaffener Insekten weckt. Da gibt es etwa den vorlauten Marienkäfer, die hoch fliegende Grille, die dummen Ameisen und vieles mehr, was da kreucht und fleucht.
Brasil-Soundtrack
Seit der Uraufführung im Jahr 2009 in Montreal begeisterte «Ovo» viele Cirque-Fans in aller Welt. Die Produktion basiert auf einer Idee der brasilianischen Choreografin Deborah Colker. Wichtigist ihr für einmal nicht der Tanz oder die Handlung, sondern vielmehr die Bewegung an sich. Auch der Soundtrack ist unüberhörbar vonder brasilianischen Kultur inspiriert.
Ein skurriles Kaleidoskop