Musicals und Shows

«Soy de Cuba»: So lebt und liebt man in Havanna

13.03.2017 von Mohan Mani
Ab geht die Reise, mitten ins Herz der kubanischen Insel. Ein traumhaftes Tanzmusical, das auf einer wahren Geschichte beruht. Zumindest teilweise.

«Soy de Cuba» heisst übersetzt «Ich komme aus Kuba». Das gleichnamige Tanzmusical gastiert erstmals in der Schweiz. Die junge Ayala flieht aus einem Provinzkaff nach Havanna, um ihr Glück als Tänzerin zu versuchen. Schnell lernt sie die Schattenseiten der Glamour- und Glitzerwelt kennen, in der Intrigen, Eifersucht und Rivalität an der Tagesordnung sind. Doch Ayala lässt sich nicht unterkriegen. Sie weiss instinktiv, dass sie sich vor allen beweisen und das Herz ihrer grossen Liebe erobern wird.

Fast wie Dirty Dancing

Das Musical beruht auf einer teils wahren Geschichte. So stammt dieTänzerin Yanetsy Ayala Morejon, nach der die weibliche Hauptfigur Ayalabenannt wurde, aus Vinales. Ein Tal in der Provinz Pinar del Rio, in demsie bei ihren Grosseltern aufwuchs. Morejon sehnte sichnach der Hauptstadt Havanna, um das Tanzen zu lernen. Dort wurde sie im Jahr 2009 vom französischen Produzenten Nicolas Ferru entdeckt. Dieserbezeichnet «Soy de Cuba» als sein eigenes Dirty Dancing, in dem Morejon die Hauptdarstellerin spielt.

Als Komponist am Klavier

Die eingängigen Songssind eigens für das Tanzmusical entstanden und stammen aus der Feder der kubanischen Musik-Legende Rembert Egues. Vor über 50 Jahren begann er eine Karriere mit der Gruppe Sonorama 6 und war seitdem musikalischer Leiter und Dirigent an namhaften Orchestern in Kuba und den USA. Auch bei «Soy de Cuba» steht der Komponist höchstpersönlich jeden Abend am Klavier und als musikalischer Leiter mit dem Ensemble auf der Bühne.

SOY DE CUBA
Fr 21. April 2017, Musical Theater Basel
Fr 28. April 2017, Kongresshaus Zürich (Neue Zusatzvorstellung am Nachmittag)
TICKETS

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