Das klingt sehr intensiv.
Und das sind ja die Freuden beim Schauspielern! Wir dürfen uns in jemand anderen hineinversetzen und uns an Orte hinführen lassen, an denen wir nie waren. Das kann auch bedeuten, in schwierige, emotionale Themen zu tauchen.
«West Side Story» ist ein echter Klassiker. Warum hat dieses Stück noch immer so einen grossen Erfolg?
«Ich glaube, dass diese Geschichte immer geliebt werden wird.»
Ich glaube, dass diese Geschichte immer geliebt werden wird. Die Botschaft ist auch heute, und, wie ich glaube, leider auch in der Zukunft, unglaublich relevant. Wir werden immer Schwierigkeiten mit unseren Mitmenschen haben, ob wegen ihrem Geschlecht, der Religion oder der sexuellen Orientierung. Ich mag an der Geschichte, dass sie zeigt, wie man eine Person für das sehen kann, was sie als Mensch ist.
Für Ihren Beruf reisen Sie viel. Was haben Sie unterwegs immer dabei?
Damit meine Stimme gesund bleibt, habe ich unterwegs einen Luftbefeuchter dabei, den ich nachts laufen lasse, damit ich nicht mit einem trockenen Hals aufwache. Und meinen E-Reader.
Mit «West Side Story» besuchen Sie Basel und Zürich. Welche Verbindung haben Sie zur Schweiz?
Ich war noch nie in der Schweiz, habe mich aber sehr gefreut, als ich erfuhr, dass wir in der Schweiz auftreten werden. Ich habe schon oft gehört, wie wunderschön es hier ist, und freue mich sehr auf den Aufenthalt.
WEST SIDE STORY
22.-27.11.16, Musical Theater Basel
03.-15.01.17, Theater 11 Zürich
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