Nach der erfolgreichen Veröffentlichung von «Barcelona» an der Seite seiner Kollegin Ina Wroldsen kündigt der erst 26-jährige Alan Walker eine gigantische Europatournee an, die im März 2025 beginnt. Am 28. März 2025 wird der international erfolgreiche Musikproduzent und DJ aus Norwegen in «The Hall» in Dübendorf bei Zürich auftreten.
Alan Walker ist ein Weltstar: Sein Song «Fade», den er 2014 erstmals veröffentlichte (später auch akustisch als «Faded»), erlangte dreimal Gold, 84-mal Platin und fünfmal Diamant.
Die Tourankündigung kommt für Walker zu einem äusserst arbeitsreichen Zeitpunkt: Gerade hat er zwei hitverdächtige neue Songs veröffentlicht: «Unsure» mit Disney-Star Kylie Cantrall und kürzlich «Barcelona» mit Ina Wroldsen.
Abgesehen von der Musik ist Alan auch mit der Gründung und Ankündigung der Walkerworld Creator Games geschäftiger denn je. Die WCG sind eine fanfreundliche und branchenführende Initiative, die seine grössten Unterstützer in die immersive Walkerworld in Fortnite einlädt, wo sie dann relative Kreationen/Inhalte präsentieren können, mit denen Alan dann interagieren kann.
Darüber hinaus wird Alan zur Feier jeder Station der Europatournee einen lokalen Gastkünstler unter den Online-Künstlern in jeder Stadt ausfindig machen. Wer #WCG24 verwendet, hat die Chance, vor Tausenden von Zuschauern auf der Bühne aufzutreten.
event. hatte die Gelegenheit, mit Alan Walker ein kurzes Interview zu führen.
event.: Dein Erkennungszeichen, die Maske, hast du schon lange vor der Pandemie getragen. Warum eigentlich?
Alan Walker: Nicht etwa, weil ich mich verstecken wollte. Vielmehr soll die Maske für Gleichheit und Einheit stehen, ich will mit meinen Fans eine Community bilden. Jeder kann einen Hoodie und eine Maske anziehen und ein «Walker» werden. Vor der Pandemie hatte ich den Vorteil, dass mich niemand erkannte, wenn ich die Maske abnahm. Weil keiner erwartete, Alan Walker ohne Maske zu sehen. Während der Pandemie, als ich sie auch privat trug, wurde ich deshalb auch immer öfter erkannt.
Wie bist du zur Musik gekommen?
Eigentlich übers Programmieren. Ich habe eigentlich gar keinen musikalischen Background: Weder spielte ich ein Instrument, noch habe ich gesungen. Aber ich wollte wissen, wie die Art Musik entsteht, und dann bin ich mit dem Youtuber DJ Ness in Kontakt gekommen. Er hat mir die Grundlagen erklärt.
«Du entführst mich mit deiner Musik in eine andere Welt», schrieb ein Fan in deinen Kommentaren. Ist das deine Absicht?
Das ist das schönste Kompliment, das man mir machen kann. Genau das möchte ich erreichen. Mit meiner Musik und auf meiner kommenden Tour möchte ich mein Publikum ins «Walkerverse» entführen.
Was ist das «Walkerverse» – so etwas wie das Metaverse?
Eine mysteriöse, geheimnisvolle Welt, die man auch in meinen Videoclips sehen kann. Mein Regisseur Kristian Berg findet dazu immer die aufregendsten Drehorte, wie etwa die Satellitenschüssel eines Observatoriums in Armenien.
Was für Musik hörst du selber am liebsten?
Film-Soundtracks, eben Musik, die auch mich in andere Welten entführt – zum Beispiel von Hans Zimmer. Er hat mich mit seinen kräftigen Aufbauten und den starken Melodien stark beeinflusst. Ich würde sehr gerne auch mal einen Film-Soundtrack machen. Es war eine große Ehre für mich, mit Hans Zimmer zusammenzuarbeiten. Ich durfte ja einen offiziellen Remix seines Klassikers «Time» machen.
Neuerdings zeigt sich Alan Walker des öftern auch ohne Maske – wie hier mit seiner Freundin Viivi Niemi.