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Future Islands gehören seit Jahren zu den eigenständigsten Bands des modernen Indie-Pop. Das Trio aus Baltimore verbindet warme Synthesizer mit melancholischen Texten und intensiven Gesangsmomenten. Heute, am 22. Mai erscheint mit «From a Hole in the Floor to a Fountain of Youth» das nächste Studioalbum. Es führt die Band mit ihrer Tour durch verschiedene Städte in North Carolina. Aktuell sind keine Konzerte in der Schweiz geplant.
Seit der Gründung im Jahr 2006 verfolgen Future Islands konsequent ihren eigenen Stil. Spätestens das Album «Singles» machte die Band international bekannt. Besonders «Seasons (Waiting on You)» entwickelte sich damals zu einem prägenden Song des Indie-Jahrzehnts. Trotzdem klangen Future Islands nie wie eine typische Retro-Band. Ihre Musik greift zwar Elemente aus New Wave und Synth-Pop auf, wirkt aber selten nostalgisch.
Einen grossen Anteil daran hat Sänger Samuel T. Herring. Seine Stimme bewegt sich mühelos zwischen ruhigem Gesang, gesprochenen Passagen und rauen Ausbrüchen. Gerade dieser Wechsel verleiht vielen Songs eine ungewöhnliche Spannung.
Mit «From a Hole in the Floor to a Fountain of Youth» führen Future Islands ihren musikalischen Ansatz weiter. Veröffentlichte Songs wie «Sail», «Haunted By You» und «The Fountain» deuten auf ein Album hin, das erneut zwischen Hoffnung, Verlust und persönlicher Veränderung pendelt. Gleichzeitig bleibt die Band ihrem Gespür für einprägsame Melodien treu.
Auch diesmal stehen keine radikalen Stilwechsel im Vordergrund. Vielmehr wirken Future Islands wie eine Band, die ihren Sound weiter verfeinert. Gerade darin liegt ihre Stärke. Die Songs entfalten ihre Wirkung oft erst nach mehreren Durchläufen und leben von kleinen Details in Produktion und Arrangement. Heute, am 22. Mai kann man sich das komplette neue Album anhören.
Derzeit sind keine Konzertdaten für die Schweiz bestätigt. Internationale Shows wurden jedoch bereits angekündigt. Bisher führt die Tour die Band durch verschiedene Städte in North Carolina. Ob Future Islands ihre Konzertreise später nach Europa und damit möglicherweise auch in die Schweiz ausweiten, bleibt derzeit offen.