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Fünf Gründe, warum die immersive Titanic-Ausstellung sehenswert ist

16.09.2025 von Letizia

«Die Legende der Titanic - Die immersive Ausstellung» ist das neue Konzept der Lichthalle MAAG, die noch bis zum 8. Februar 2026 stattfindet. Bei der Ausstellung werden die Besuchenden auf eine packende Zeitreise mitgenommen, wo sie die Magie und Faszination der Titanic hautnah erleben.

1. 360°-Projektionen im grossen, immersiven Teil der Ausstellung

In der grossen Halle wird die Geschichte der schicksalhaften Schifffahrt visuell ansprechend an alle Flächen projiziert. In der Geschichte unternehmen ein kleines Mädchen und ihr Vater zum ersten Mal eine solche Reise. Das Mädchen ist sehr aufgeregt, auch wenn es «nur» für die 3. Klasse gereicht hat. Von der Erkundungstour auf dem Schiff bis zur Meldung des Eisbergs, dem Zusammenstoss damit, der Rettung vieler Passagiere und dem Untergang der Titanic wird alles gezeigt. Man erlebt die Geschichte hautnah mit, denn man ist mittendrin.

2. Die Geschichte der Titanic

Direkt bei der Kasse beginnt das Titanic-Erlebnis. Denn man ist auf dem Steg, läuft neben dem Schiff entlang und geht durch den Schiffseingang. Sofort sieht man die erste Infotafel zur Geschichte der Titanic und betritt dann die 3. Klasse des Schiffes. Der Weg führt einen immer weiter entlang der Infotafeln, bis in die 1. Klasse. Dort findet man auch einzelne Ausstellungsstücke.

3. Zwei unterschiedliche VR-Experiences

Bei der ersten VR-Experience setzt man sich hin und zieht sich die Brille an. Man wird von schönen Orchester-Klängen verzaubert und sieht Ausschnitte von der Titanic. Nochmals viel eindrücklicher ist aber die zweite VR-Experience. Bei dieser setzt man sich ebenfalls eine Brille auf und lauft damit in der Realität durch einen leeren Raum. Mithilfe der VR-Brille hat man jedoch das Gefühl, man schreitet über die Decks der prachtvollen Titanic, bevor sie untergegangen ist. Man sieht die Eingangshalle mit der riesigen Treppe, läuft durch eine Kabine der 1. Klasse, in der eine Dame ein Kleid bereitlegt und geht durch einen Raum von einem Besatzungsmitglied. Zudem erkundet man abseits der Räume das Schiff und schreitet dann entlang eines Ganges, bei dem man in diverse Kabinen hineinschauen kann. Gegen Ende geht es dann aufs Schiffsdeck im Freien, wo die Besuchenden einen wunderschönen Sonnenuntergang betrachten können. Diese Experience ist ein richtiges Highlight!

4. Einblicke einzelner Personen auf der Titanic

Von den 2‘223 Passagieren und Besatzungsmitgliedern der Titanic kamen leider 1‘517 Menschen ums Leben. Von manchen Überlebenden – auch Schweizer:innen – sind die Geschichten, wie sie die Fahrt und den Aufprall wahrgenommen haben detailliert aufgeführt. Beispielsweise von Alfons Simonius-Blumer. Er war Passagier der 1. Klasse und spielte im Rauchersalon mit seinen Begleitern Karten. Ohne zu merken, dass das Schiff bereits mit dem Eisberg kollidiert war, begab sich die Gruppe rund um Simonius-Blumer gegen 23:30 in ihre Kabinen. Als er realisierte, was passiert war, wurde er neugierig und versuchte, die Ursachen des Vorfalls herauszufinden. Wenig später wurde er gerettet. Solche Geschichten lassen einen noch stärker mit den Passagieren mitfühlen.

5. Eine ganze Fläche voller «Kurioses über die Titanic»

Hier ein Beispiel: Es vergingen am 14. April 1912 nur 1 Minute und 7 Sekunden zwischen Frederick Fleets (Seemann, der für den Ausguck zuständig war) Warnung und der Kollision mit dem Eisberg.

Was es sonst noch für kuriose Fakten über die Titanic gibt? Das muss man selbst anschauen gehen.

Tickets Titanic-Ausstellung

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