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Der älteste Zirkus der Schweiz ist zurück. Und er bringt Luca Hänni mit. Ab 10. Dezember moderiert der 31-jährige Berner das Winter Varieté Nock in Zofingen.
Luca Hänni kennt grosse Bühnen. Doch die Manege des Zirkus Nock ist etwas anderes. Dort sitzt das Publikum rundherum. Dort spürt man jede Reaktion sofort. Hänni wird als «Greatest Showmaster» auftreten und durch das Varieté-Programm führen. Wir haben ihn gefragt, was ihn an diesem Projekt reizt.
«Mich hat vor allem die Möglichkeit gereizt, Teil von etwas zu sein, das eine lange Tradition hat und gleichzeitig den Mut hat, sich neu zu erfinden. Der Nock steht für Emotionen, Staunen und gemeinsame Erlebnisse. Genau das liebe ich auch an der Musik. Mich begeistert die Idee, Menschen für ein paar Stunden aus ihrem Alltag herauszuholen und ihnen unvergessliche Momente zu schenken.»
Auf der Bühne will er alles sein. Nicht nur singen, nicht nur moderieren.
«Für mich geht es nicht nur darum, Songs zu singen oder durch den Abend zu führen. Ich möchte die Menschen mitnehmen, Geschichten erzählen und eine Verbindung schaffen. Jeder Programmpunkt soll sich wie ein Teil einer gemeinsamen Reise anfühlen. Ich liebe es, spontan zu sein, mit dem Publikum zu interagieren und für Überraschungen zu sorgen. Die Zuschauer sollen lachen, staunen und vielleicht auch den einen oder anderen emotionalen Moment erleben.»
«Das erfüllt mich mit grossem Respekt. Der Nock hat Generationen begleitet und viele Menschen verbinden besondere Erinnerungen damit. Teil dieser Geschichte zu werden und gleichzeitig etwas Neues mitzugestalten, ist für mich eine grosse Ehre. Ich möchte dazu beitragen, dass diese Tradition weiterlebt und auch eine neue Generation begeistert.»
Wo er seinen persönlichen Akzent setzt, ist klar.
«Ich möchte meine Persönlichkeit einbringen: Musik, Emotionen und Nähe zu den Menschen. Es soll modern sein, aber trotzdem diesen besonderen Zauber behalten, den ein Varieté ausmacht. Mir ist wichtig, dass sich die Gäste nicht einfach eine Show anschauen, sondern ein Erlebnis mit nach Hause nehmen. Etwas, worüber sie noch lange sprechen.»
Und was macht die Manege anders als die Konzertbühne?
«Die Manege ist etwas ganz Besonderes. Dort spürt man die Reaktionen der Menschen unmittelbar. Man sieht die leuchtenden Augen, hört das Lachen und merkt sofort, wenn ein Moment die Zuschauer berührt. Diese Nähe macht alles persönlicher und intensiver. Genau das fasziniert mich. Es entsteht eine Atmosphäre, die man so auf einer grossen Konzertbühne nur selten erlebt. Und ich glaube, genau deshalb wird jeder Abend im Nock einzigartig sein.»
Das Nock-Plakat hat er übrigens mitgestaltet. Er malte den Stern.