Auferstehung: 30 Jahre nach seinem Tod kehrt Roy Orbison als Hologramm auf die Bühne zurück. «Die Show ist sehr surreal», sagt Sohn Alex Orbison. «Während der ersten paar Songs konzentriert man sich wie wahnsinnig, bis man merkt, wie echt es ist. Dann erst kann man sich entspannen und es geniessen.» Der Schlagzeuger tourte mit eigenen Bands und führt nun – zusammen mit seinen zwei Brüdern – das Familienbusiness weiter. Im Einklang mit einem Live-Orchester und dank modernster Technik kann man Roy Orbison so erleben, als würde er leibhaftig auf der Bühne stehen.
Ruhm: «Manchmal muss ich weinen, meist aus Stolz und nicht aus Traurigkeit», erzählt Sohn Alex. «Es ist beeindruckend, wie echt alles wirkt.» Für ihn ist der Job eine Ehrensache, er selbst sei auch ein grosser Fan der Musik seines Vaters: «Ich kenne viele Leute, die durch mich zu der Musik von Roy gefunden haben.» Mittels Hologramm wollen die Geschwister ihren Vater in Erinnerung behalten – und mit seiner Musik auch jüngere Generationen ansprechen. Dass gewisse Menschen eine Hologramm-Show eines Verstorbenen als absurd oder gar pietätlos ansehen, stört ihn nicht: «Alle Leute sollen und dürfen ihre eigene Meinung haben», sagt er. «Ich weiss aber, dass es viele Leute gibt, die Roy wirklich gerne sehen wollen. Und genau das möchten wir ermöglichen.»
ROY ORBISON IN DREAMS
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