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Musik

Bryan Adams kommt am 19.12. mit «Roll with the Punches» ins Hallenstadion

29.08.2025 von Claudio

Bryan Adams überrascht mit seinem 17. Studioalbum «Roll with the Punches» – und beweist nach vier Jahrzehnten, dass echter Rock'n'Roll nie aus der Mode kommt.

Okay, das hier wird jetzt persönlich. Ich gebe zu: Ich bin Fan von Bryan Adams. Seit ich 16 bin. Damals ging ich mit dem Platten(!)cover von Reckless sogar zu meinem Friseur, weil ich exakt so aussehen wollte wie Bryan. Die arme Gisela an der Schere war völlig überfordert. Soviel vorne weg.

Zum Album: Auch wenn das Rolling Stone kein gutes Haar am 17. Album vom Kanadier lässt – ich mag's. Und das kann ich auch begründen: Bryan liefert ein solides Rockalbum ab. Wie aus dem Lehrbuch. Eine Mischung aus explosiven Riffs und emotionaler Klarheit. Mit «Roll with the Punches» kehrt der Kanadier zurück zu seinen Wurzeln mit klarer Rock'n'Roll-Energie - und das sitzt ordentlich!

Songs, die hängen bleiben

Der Titelsong, co-geschrieben mit dem legendären Produzenten Mutt Lange, ist eine sofortige Erinnerung an deren vergangene Magie. Mit treibenden Drums, knackigen Gitarren und einem hook-lastigen Chorus drückt der Song gut durch. «Make Up Your Mind» setzt das Momentum mit einem uptempo Pop-Rock-Groove fort, der an Adams' 80er-Blütezeit erinnert. Und «A Little More Understanding» wird griffiger, sowohl textlich als auch sound-technisch. Mit schmutzigen Blues-Riffs und einem dunkleren Ton!

Rock'n'Roll-Vorbild

Soviel zur Musik. Kurzum: «Roll with the Punches» lohnt sich. Und es lohnt sich auch, den Mann dahinter zu beleuchten: Bryan Adams bleibt als Mensch vielleicht das beste Rock'n'Roll-Vorbild, das sich ein damals 16-Jähriger aussuchen konnte. Er engagiert sich für Hilfsorganisationen, greift zur Gitarre für Menschen, die vom Leben gezeichnet sind, und setzt sich für den Schutz der Umwelt und die Unterstützung der Opfer von Katastrophen ein. Seine Konzerteinnahmen flossen in zahlreiche wohltätige Projekte, darunter Live Aid, Amnesty International und die Rettung des Regenwaldes. Mit der «Bryan Adams Foundation» gründete er zudem eine eigene Stiftung, die sich um hilfsbedürftige Menschen auf der ganzen Welt kümmert. Ach ja, daneben ist er noch ein hervorragender Fotograf.

Auf ins Hallenstadion am 19.12.!

Keiner kann sagen, ich hätte nicht gewarnt, dass das hier persönlich wird. «Will We Ever Be Friends Again» fragt der letzte Song des Albums. Logisch, Bryan. Das waren wir doch die ganzen Jahre! «Straight from the Heart». Und mit der Frisur haben wir uns angenähert. Am 19.12. ist Bryan Adams im Hallenstadion. Wo ich dann wohl bin?

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