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Loreena McKennitt kommt 2027 für zwei Konzerte in die Schweiz. Am 24. März spielt sie in The Hall Zürich und am 25. März im Théâtre de Beaulieu in Lausanne. Ihre Musik verbindet keltische Wurzeln mit globalen Einflüssen. Dabei bleibt sie eine eigenständige Stimme der Folk-Welt.
Loreena McKennitt gehört zu den markanten Figuren moderner Folk-Musik. Die kanadische Sängerin, Harfenistin und Komponistin arbeitet seit Jahrzehnten an einem sehr eigenen Klang. Ihre Songs folgen selten den Regeln klassischer Popmusik. Sie wirken eher wie musikalische Reisen durch Geschichte, Literatur und Erinnerung.
Der Ausgangspunkt liegt oft in keltischen Melodien. Doch McKennitt bleibt nie bei reiner Traditionspflege stehen. Sie verbindet keltische Wurzeln mit mediterranen, nahöstlichen und asiatischen Einflüssen. Dadurch entsteht ein Sound, der vertraut wirkt und zugleich in die Ferne führt. Gerade diese Spannung prägt viele ihrer bekanntesten Stücke.
McKennitts Werk lebt stark von Sprache und Atmosphäre. Sie vertont Gedichte, greift Legenden auf und verarbeitet historische Motive. Dabei interessiert sie weniger die romantische Rückschau. Ihre Musik fragt vielmehr nach Herkunft, Wanderschaft und kulturellen Verbindungen.
Songs wie «The Mystic’s Dream», «The Mummers’ Dance» und «Marco Polo» zeigen diesen Ansatz besonders klar. Harfe, Akkordeon, Streicher und Perkussion bilden dichte Klangräume. Über allem steht ihre Stimme, die ohne grosse Gesten auskommt. Sie führt ruhig durch lange Spannungsbögen und feine Stimmungswechsel.
Am 24. März spielt Loreena McKennitt in The Hall Zürich und am 25. März im Théâtre de Beaulieu in Lausanne. Die Konzerte bilden ihr breites Repertoire zwischen Folk, Weltmusik und Songpoesie ab. Im Mittelpunkt steht dabei jene Mischung, die ihr Werk seit Jahren prägt: historische Neugier, musikalische Offenheit und eine unverwechselbare Stimme.
Tickets für ihre beiden Konzerte in der Schweiz sind für Live Club Member ab dem 28. Mai erhältlich. Der öffentliche Vorverkauf startet am 29. Mai.