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Cascada spielt am 24. Januar 2027 im X-TRA Zürich. Das Projekt um Natalie Horler prägte den Dance-Pop der Nullerjahre. Songs wie «Everytime We Touch» bleiben fest im Club-Gedächtnis. Der Auftritt blickt auch auf ein bewegliches Genre zurück.
Cascada gehört zu den bekanntesten europäischen Dance-Acts der Nullerjahre. Das Projekt entstand 2004 in Deutschland. Im Zentrum steht Sängerin Natalie Horler. Produzenten Manuel Reuter und Yann Peifer formten den Sound mit.
Musikalisch traf Cascada früh einen Nerv. Die Songs verbanden Hands-up, Trance und direkten Pop. «Everytime We Touch» wurde international zum Durchbruch. Der Track setzte auf Druck, Melodie und klare Emotion.
Diese Mischung war damals kein Zufall. Clubs suchten grosse Refrains für schnelle Nächte. Radios brauchten Dance-Songs mit einfacher Dramaturgie. Cascada lieferte beides ohne Umwege.
Der Erfolg blieb nicht bei einem Song stehen. «What Hurts the Most» – Cover des Originalsongs von Rascal Flatts – zeigte die melodische Seite. «Evacuate the Dancefloor» brachte 2009 neuen Pop-Glanz.
Cascada stand damit zwischen zwei Welten. Einerseits blieb der Act dem Dancefloor verpflichtet. Andererseits öffneten sich die Songs dem Mainstream-Pop. Genau darin lag die kommerzielle Stärke.
2013 vertrat Cascada Deutschland am Eurovision Song Contest. Der Beitrag «Glorious» polarisierte, blieb aber konsequent. Auch hier dominierten Beat, Hookline und grosse Gesten.
Heute wirkt Cascadas Musik weniger wie reine Nostalgie. Viele aktuelle Pop-Produktionen greifen wieder Rave-Elemente auf. Trance-Flächen, harte Kicks und Eurodance-Zitate kehren zurück. Cascada klingt dadurch überraschend anschlussfähig.
Der Auftritt am 24. Januar 2027 im X-TRA Zürich dürfte diese Entwicklung zeigen. Erwartbar ist ein Set zwischen Hits und Club-Energie. Im Zentrum steht ein Repertoire, das sofort funktioniert. Cascada bleibt Popmusik für die Tanzfläche.
Der Vorverkauf für Live Club Member startet am 10. Juni um 11 Uhr. Tickets im öffentlichen Vorverkauf gibt es ab dem 11. Juni um 11 Uhr.